Die Parkstadt ist geprägt durch ihre Lage am Fuße der Hügelkette des Taunusgebirges. Durch die Ausrichtung der Wohnstraßen in Richtung Taunus wird der Stadtteil zudem im Sommer nachts durch Taunuswinde "belüftet". Die Hügelkette schließt den Blick der Straßen als point de vue und macht stadträumlich jede Straße durch ihr eigenes Fenster zum Taunus unverwechselbar. In die Parkstadt gelangt man durch Torgebäude.

Baumbestandene Strassenräume wechseln sich mit steinernen Plätzen ab: der Tropfenplatz, eine Strassenerweiterung als Anger, ein barocker Platz im Halbrund, ein Renaissanceplatz als fast rechtwinkliger Platz, der sich in stumpfen Winkeln zur Zaubernußallee öffnet, der Platz der Bäume, als ein Platz des ausgehenden 19. Jahrhunderts, und ein Stufenplatz mit Treppen, die über einem großflächigen Supermarkt zu einer Atriumplatzbebauung führen. Zudem erhält jeder Platz eine Überhöhung durch ein Gebäude, das sich durch eine Besonderheit in Höhe, Gestalt oder Dimension auszeichnet.

Die Parkstadt wird durch ein ca. 1,3 km langes Arkadenband zusammengehalten. An ihm liegen die Kindertagesstätte, Läden, Restaurants, Praxen, Dienstleistungseinrichtungen und nicht störendes Gewerbe. Durchgänge und Kollonaden bilden Abkürzungen durch Innenhöfe. Im Süden wird die Parkstadt durch eine Stadtmauer begrenzt. Blühende Bäume säumen Wohnstraßen, großkronige Bäume den Arkadenkranz. Stadtraumprägende Wasserflächen wie Wasserkaskaden, Grachten und Wasseradern werden durch Dachflächenwasser gespeist, und am Abend bringt ein besonderes Stadtlicht Räume und Raumkanten zum Leuchten.

Berghof, Landes, Rang, Frankfurt
Team 4, Darmstadt
Reymann, Krefeld
Hofmann Syftus Knaak, Düsseldorf
Dratz, Oberhausen
Terra Rechnology Schädle, Berlin
Alexander, Neis, Berkeley, USA
Podrecca, Wien, Österreich
Studenten, Universität Stuttgart
Eisele Fritz Bott, Darmstadt
Minkus, Köln
Mäckler, Frankfurt am Main
Kleinehanding Danneberg, Heidelberg

Ziel der Planung der Parkstadt I ist, ein Quartier zu bauen, das in besonderer Weise auf die emotionalen Bedürfnisse der Bewohner eingeht. Was darunter zu verstehen ist und wie dies im Rahmen des Projektes städtebaulich und architektonisch umgesetzt werden sollte, wurde in mehreren Kolloquien diskutiert und in Form eines Regelwerks festgehalten. Dieses Regelwerk wurde den an der Planung beteiligten 18 Architekturbüros als Anregung an die Hand gegeben. Einige der in ihm vorgegebenen Themen lauteten:
Orientierung
Verborgene Entfernung
Gemeinschaftsgefühl
Individuelle Freiräume
Symbole
Neugier
Mannigfaltigkeit
Gemeinschaftsbereiche
Identifikation

             

                                           
Parkstadt Unterliederbach
stadträumliche Leitidee
Konzept Lage Aussenanlagen Konzept Stadtplätze Gestaltplan Rechtsplan VEP Konzept beteiligte Architekten Namensliste Berghof Landes Rang Blick von Norden Hofmann Syftus Knaak, Düsseldorf Boris Podrecca, Wien, Österreich Christoph Mäckler, Frankfurt am Main Alexander, Neis, Berkeley, USA

Ziel der Planung

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